Soziologische Theorien : Luhmann leicht gemacht: Eine Einführung in die Systemtheorie (Uni-Taschenbücher M): Eine Einführung in die Systemtheorie

Luhmann leicht gemacht: Eine Einführung in die Systemtheorie (Uni-Taschenbücher M): Eine Einführung in die Systemtheorie

EUR 19,90


Hilfreich fürs Diplom - Ich habe mich mit Hilfe des Buches auf meine Diplomprüfung im Nebenfach Soziologie vorbereitet. Es hat mir dabei SEHR geholfen. Allerdings empfielt es sich noch etwas über Luhmann an sich (seine Motivation/Einstellung/Grundgedanken) aus anderen Quellen zu lesen, da das Buch hier ein paar Lücken hat. Bei der Stofffülle allerdings auch kein wunder. Fazit: Um ein Gefühl für Luhmann und seine Welt zu bekommen auf jeden Fall sehr geeignet!

Super Einführung! - • Dieses Buch finde ich sehr geeignet für eine erste Bekanntschaft mit der Systemtheorie Luhmanns!Luhmann entwickelt in seinen Werken eine ganz eigene Terminologie: Sinn, System, Umwelt, Welt, Kommunikation, Gesellschaft, Mensch, Kontingenz usw. All diese Begriffe haben bei Luhmann eine ganz eigene, neue Bedeutung bekommen. Ich denke, dass das Missverstehen von Luhmann oft damit begründet werden kann, dass schon allein zentrale Begriffe falsch verstanden werden (Siehe den Vorwurf Habermas`, Luhmann sei ein Antihumanist)! Allein der Sinnbegriff ist, da er von Luhmann selbst erst auf vielen Seiten entwickelt wird, schwer zu fassen. Dieses Buch leistet da eine gute Abhilfe, denn es erklärt in eigenen Worten Luhmann`s Theoriegebilde, ohne sich in abstraktem Geschwall zu verlieren. Zentrale Begriffe werden unmissverständlich erklärt und auf den Punkt gebracht! Bei Unsicherheiten kann man immer wieder darin nachschlagen und überprüfen, ob man die zentralen Punkte wirklich verstanden hat! • Natürlich ist es ein Einführungswerk. Und wie Einführungswerke es so an sich haben, führt auch dieses Buch die Argumentation Luhmanns nicht selbst noch einmal aus, sondern fasst stark zusammen - stellt also eine Art Grundgerüst, mit dem man durchaus gewappnet sein kann, sich an das Original zu wagen! Wenn ich die Komplexität der Ausführungen Luhmanns vor Augen habe, finde ich, dass das eine sehr sehr gute Leistung ist und zeigt, dass die Autorin durchaus verstanden hat, wovon sie redet (was einfach klingt zeugt ja nicht selten von krassem Durchblick, nicht wahr??). Wer also von einer Luhmann-Einführung erwartet, sie solle Luhmanns Werke in all ihrer Komplexität darstellen, hat entweder nicht den Zweck von Einführungsliteratur verstanden, oder aber er verwechselt es mit Forschungsliteratur. Wer Aufschluss über ganz spezielle Aspekte haben möchte, sollte doch eher letztere lesen und nicht entäuscht sein, wenn Einführungsliteratur ihm dies nicht bietet!!!• Zu den Bildchen: Natürlich sind sie Geschmackssache. Ich finde die Comics und Bilder angemessen. Vor allem hatte ich nicht das Gefühl, dass die Autorin damit einen Ego-Trip schiebt, sondern ganz im Gegenteil: ihr Humor ist angemessen, hat Klasse und die Bilder machen zusätzlich sensibel für eventuelle Missverständnisse, denn oft ist auch abgebildet, wie Luhmann NICHT zu verstehen ist!• Summa summarum: Ich finde diese Einführung sehr gelungen! Natürlich kommt man um die Originallektüre nicht herum, aber dazu ist KEINE Einführung gemacht! Solche Forderungen finde ich unfair, und wer auch immer solche Anforderungen stellt, dem sollte klar sein, dass kein Buch der Welt ihm das Denken ABNIMMT, sondern es allenfalls an die Hand nimmt und begleitet! Und ich finde: DAS hat dieses Buch auf jeden Fall geschafft!!! :-)

Luhmann für Dummies? - Das Vorhaben ist schon gewagt: Eine lockere Einführung in Luhmanns Systemtheorie. Lustige comic-strips, fett gedruckte Schlagworte, 278 Seiten. Das erinnert mich schon ziemlich an meine alten Schulbücher. Leider kann ich mit lustigen Bildchen und Comics nicht viel anfangen. Vor allem aber muss ich dem Vorrezensenten Recht geben und ausdrücklich klarstellen, dass das Buch sich für Proseminararbeiten oder als kleine Einführung für eine mündliche Prüfung (10 Minuten Schlagwortgewitter) eignet - will man sich aber ernsthaft mit Luhmann und der Systemtheorie beschäftigen, sollte man wirklich dringend sehr aufmerksam (und unter einiger Anstrengung...) Luhmann selbst lesen, denn die Abstraktion mag zwar eine Zumutung für den Leser sein, aber gleichzeitig ist sie eine erkenntnistheoretische Notwendigkeit (zitiert Frau Berghaus Luhmann selbst auf S. 17). Es ist nunmal problematisch, komplizierte Sachverhalte einfach darzustellen. Und es geht immer viel verloren dabei. Man kann ja auch Kants kategorischen Imperativ nicht auf ein Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu reduzieren. Da geht auch etwas entscheidendes verloren: Nämlich Kant. Und genauso geht Luhmann verloren, wenn man ihn auf lustige Comicbildchen reduziert. Etwas kritisch sind in meinen Augen auch die vielen Zitate zu sehen, stellen sie doch ein gefälliges Arrangement dar, das die Argumentation der Autorin zwar stützt, leider aber auch viel Luhmann außen vor lässt.Drei Sterne gibt s auf alle Fälle trotzdem, weil das Buch sicherlich Berührungsängste nimmt und mit dazu beiträgt, Luhmann selbst zu lesen. Als Einstieg ist es also durchaus geeignet, die tiefergehende Lektüre (auch anderer Sekundärliteratur) kann es aber nicht ersetzen.

Neben der Reese-Schäfer - eine weitere gelungene Einführung.Die Bilder stören nur auf den ersten Blick. Vielleicht ist das ganze Layout zu bunt, gehalten, d.h. mit zuvielen Fettdrucken, Kursivdrucken etc etc, daß verwirrt, schreckt ab, hindert am Textverständnis, weil oft das Normalgedruckte ebenso wichtig ist.Vielleicht liegt hier der einzige interpretative Fehler, in diesem gestalterischen Übermut der VerfasserIN. (Oh, wie tut das gut, wie erfrischend, nüchtern und treffend richtig eine Frau(!) Luhmann liest!)Inhaltlich brilliant ist das Buch in seiner Zurückhaltung. Entlarvend ohne in die Interpretationsfalle zu laufen. Lust auf Luhmann?Eher Lust auf noch eine Einführung!Im Anfang war...diese Margot Berghaus Einführung oder sollte sie zumindest sein!

Hausarbeitsbaukasten für Massenmedien und Systemtheorie - Neben dem Einführungswerk von Kneer/Nassehi ist Luhmann leicht gemacht meiner Meinung nach die beste, zur Zeit erhältliche, Einführung in das Luhmannsche Denken.Der Autorin gelingt es die schwierigen Begrifflichkeiten plakativ und gut verständlich darzustellen, ohne sie hierbei zu entstellen, zu verdrehen oder weit unter das Niveau der Systemtheorie zu vereinfachen: Also, nicht von dem Kinderbuchlayout (viele handgemalte Graphiken und Bildchen, sehr umgangssprachliche Überschriften) abschrecken lassen. Das Buch stellt wirklich eine theorieadäquate Einführung dar unter Nutzung sehr einfacher und darum gut verständlicher Mittel.Zudem werden die Erklärungen reichhaltig mit Luhmannzitaten unterlegt.Hierdurch eignet sich das Buch nicht nur als blosse Einführung, sondern lässt sich hervorragend als Hausarbeitsbaukasten nutzen.Dies gilt insbesondere für die Bereiche Theorie autopoietischer Systeme und Massenmedien. Zudem ist es zum Thema Massenmedien das einzige ausführliche Einführungswerk. Also, wer sich zum Thema Die Realität der Massenmedien vorbereiten muss ist mit diesem Werk ausgezeichnet beraten.




Luhmann leicht gemacht: Eine Einführung in die Systemtheorie (Uni-Taschenbücher M): Eine Einführung in die Systemtheorie